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John Rawls (1921–2002)

Autor(a) de A Theory of Justice

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About the Author

John Rawls, professor of philosophy at Harvard University, had published a number of articles on the concept of justice as fairness before the appearance of his magnum opus, A Theory of Justice (1971). While the articles had won for Rawls considerable prestige, the reception of his book thrust him mostrar mais into the front ranks of contemporary moral philosophy. Presenting a Kantian alternative to conventional utilitarianism and intuitionism, Rawls offers a theory of justice that is contractual and that rests on principles that he alleges would be accepted by free, rational persons in a state of nature, that is, of equality. The chorus of praise was loud and clear. Stuart Hampshire acclaimed the book as "the most substantial and interesting contribution to moral philosophy since the war."H. A. Bedau declared: "As a work of close and original scholarship in the service of the dominant moral and political ideology of our civilization, Rawls's treatise is simply without a rival." Rawls historically achieved two important things: (1) He articulated a coherent moral philosophy for the welfare state, and (2) he demonstrated that analytic philosophy was most capable of doing constructive work in moral philosophy. A Theory of Justice has become the most influential work in political, legal, and social philosophy by an American author in the twentieth century. (Bowker Author Biography) mostrar menos
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Obras por John Rawls

Associated Works

The Methods of Ethics, 7th Edition (Hackett Classics) (1874) — Prefácio, algumas edições253 exemplares
Western Philosophy: An Anthology (1996) — Autor, algumas edições184 exemplares
Civil Disobedience: Theory and Practice (1969) — Contribuidor — 60 exemplares
Philosophy, Politics and Society: Second Series (1962) — Contribuidor — 35 exemplares
Reading Ethics (Reading Philosophy) (2008) — Contribuidor — 8 exemplares

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Justice is the first virtue of social institutions, as truth is of systems of thought. A theory however elegant and economical must be rejected or revised if it is untrue; likewise laws and institutions no matter how efficient and well-arranged must be reformed or abolished if they are unjust.
½
 
Assinalado
drbrand | 23 outras críticas | Jan 24, 2023 |
1 vote
Assinalado
Jwoody1 | 5 outras críticas | Dec 16, 2021 |
Das Buch ist gut ausgearbeitet, verständlich, macht die Grundlagen klar, verlangt nicht zu viel Vorwissen, ist sehr umfassend (und bietet daher auch viel Angriffsfläche für meine folgende Kritik).

Leider trifft Rawls einige Annahmen, die ich so nicht teile. Zum Beispiel übernimmt er von Kant eine starke Vernunftorientierung, sowohl in der eigenen Theoriebegründung als auch in der Überlegung, wie sich Menschen im Urzustand verhalten würden. So heißt es gleich am Anfang:
"Als Haupttugenden für das menschliche Handeln dulden Wahrheit und Gerechtigkeit keine Kompromisse." (S. 20) Ich kann diesen Aufklärungsoptimismus leider nicht teilen.

Dass dies bei einem US-Autoren mit der Vorstellung eines starken Individualismus und eines homo oeconomicus einhergeht, überrascht dann auch wenig. Und so sehr sich Rawls vom Utilitarismus immer wieder distanziert, so sehr ist doch die Verwandtschaft regelmäßig zu erkennen. Ständig werden Nutzen aufgerechnet und verglichen, als wäre eine solche Kommensurabilität es eine Selbstverständlichkeit. Höchstens als Nebenaspekt werden Aspekte der Anerkennung oder die Bedeutung von Gefühlen für die Ethik berücksichtigt.

Nicht nur bei der Vernunftorientierung wirkt sich das Menschenbild etwas blass. Dass der Mensch stark durch die Gesellschaft überhaupt erst geprägt ist, spielt in seinen Erwägungen nur gering eine Rolle. Der Freiheitsbegriff wird kaum ausgearbeitet (durchaus bewusst, vgl. S. 229f.). Das ist ja zugegebenermaßen ein gewisses Minenfeld, aber der Begriff ist für die Theorie zentral und ist in diesem Zusammenhang zu wenig. Wenn er dann darauf zu sprechen kommt, dass es zur Freiheitsausübung öknomische Voraussetzungen gibt, die u. U. nicht erfüllt sind, heißt es dann recht lapidar, "Die Freiheit ist als gleiche Freiheit für alle gleich [...]. Doch der Wert der Freiheit ist nicht für jedermann der gleiche" (S. 233). Ja, nun, was bringt mir die schöne Freiheit dann?

Zudem ist das Buch ja berühmt für den "Schleier des Nichtwissens" der Menschen im Urzustand. Die Charakterisierung dieses Nichtwissens, was Menschen über sich oder allgemein über Menschen wissen (z.B. wissen sie definitionsgemäß nichts über Sozialtheorien), wirkt etwas arbiträr und teleologisch darauf ausgerichtet, was Rawls damit begründen möchte.

Zu den unrealistischen Annahmen, die ich schon nannte, möchte ich noch ein paar weitere (sicherlich nicht vollständig) einreihen, um ein gewissen Gefühl zu geben:
- "Wettbewerbsgesellschafft mit Privateigentum mit einem offenen Klassensystem in der Regel keine übermäßigen Ungleichheiten auftreten". Das Buch erschien 1971, damals war die Ungleichheit (auch und gerade in den USA) noch geringer. Ich bezweifle, dass Rawls das heute nochmal schreiben würde.
- "Die geschichtliche Erfahrung zeigt, dass Menschen immer frei sein möchten, wenn sie nicht in Teilnahmslosigkeit und Verzweiflung versunken sind, und daß Freie niemals auf ihre Freiheit verzichten möchten". (S. 239) Da frage ich mich, ob Rawls sich mit Deutschland in den 1930er Jahren mal auseinandergesetzt hat. Entweder hat er das nicht oder er tut solche Situationen als "Teilnahmslosigkeit und Verzweiflung" ab. Dann wäre es aber weitere Erläuterungen wert gewesen, wie solche Teilnahmslosigkeit und Verzweiflung in freien Gesellschaften entstehen und warum das in seiner Theorie nicht passiert. (Ganz abgesehen von weiteren Beispielen wie bspw. Ungarn aktuell.)
- "Ebenso werden gewöhnlich solche Arbeiten höher bezahlt bei denen die Beschäftigung unsicher ist, oder die gefährlich oder besonders anstrengend sind." (S. 340) Ein Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt 2021 verrät das Gegenteil.
… (mais)
 
Assinalado
Holunderkarpfen | 23 outras críticas | Oct 3, 2021 |
> Débat sur la justice politique, de Jürgen HABERMAS, John RAWLS (Le Cerf, 1997) ;
Droit et démocratie, de Jürgen HABERMAS (Gallimard, 1997)
Se reporter au compte rendu de Jacques ROLLET
In: Revue Esprit No. 236 (10) (Octobre 1997), pp. 256-260… ; (en ligne),
URL : https://esprit.presse.fr/article/rollet-jacques/jurgen-habermas-droit-et-democra...
… (mais)
 
Assinalado
Joop-le-philosophe | 1 outra crítica | Oct 3, 2020 |

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