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Der Untertan por Heinrich Mann
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Der Untertan (original 1918; edição 1960)

por Heinrich Mann, Heinrich Mann (Autor)

Séries: Das Kaiserreich (1)

MembrosCríticasPopularidadeAvaliação médiaMenções
752922,123 (3.87)12
Published in 1918, Der Untertan by Heinrich Mann (1871-1950) - previously issued in the United States only in parts under the title "Man of Straw" - is a satirical novel that connects the tradition of nineteenth-century German literature with the larger problems faced on the eve of the Nazi era. This edition of The Loyal Subject is introduced and edited by Helmut Peitsch. The translation is adapted, with new portions translated by Daniel Theisen.… (mais)
Membro:liblab
Título:Der Untertan
Autores:Heinrich Mann
Outros autores:Heinrich Mann (Autor)
Informação:Aufbau-Verlag Berlin (1960), gebunden, 464 Seiten
Colecções:A sua biblioteca
Avaliação:
Etiquetas:Nenhum(a)

Pormenores da obra

Man of Straw por Heinrich Mann (Author) (1918)

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Tolles Buch ( )
  mastau-xoshe | Dec 1, 2013 |
Hier hat Heinrich Mann das Psychogramm eines herzlich unsympathischen Menschen geschaffen. Mann schildert seinen Protagonisten, den wilhelminischen Zeitgenossen Diederich Häßling, als grotesk abstoßenden Typen. Diederich ist der Sohn eines Industriellen: Der Vater ist Inhaber einer Papier-Manufaktur. Die Erziehung durch den Vater ist extrem streng, von der Mutter dagegen wird Diederich verwöhnt. Kommt uns diese unheilvolle Konstellation nicht irgendwie bekannt vor? Schon von Kindheit an zeigt sich bei Diederich ein krass opportunistischer Wesenszug, der sich während seines gesamten Werdegangs fortsetzt. Egal, ob in der Schule, beim Militär, in der Studentenverbindung, im Studium, als Fabrik-Direktor oder als Stadtverordneter, immer handelt Diederich nach der bekannten Radfahrer-Devise „nach oben buckeln, nach unten treten“. Jeder in seinem näheren Umfeld hat darunter zu leiden, ob es sich nun um seine politischen Gegner handelt, um seine Jugendliebe, seine Angestellten oder seine Familienmitglieder: Diederich unterdrückt jeden, dem er sich überlegen fühlt. Sämtliche Personen, die ihm begegnen, werden eiskalt nach ihrem Nutzwert beurteilt und dementsprechend behandelt. Hoch über all dem steht für Diederich jedoch der Kaiser, den er über alles verehrt und als Inbegriff der Macht maßlos bewundert. Am Ende der Erzählung lässt Heinrich Mann den Diederich Häßling in seiner wahren Gestalt auftreten, dem Teufel gleich. Sogar der Himmel scheint sich über Diederich zu empören und lässt einen gigantischen Wolkenbruch über dem Nichtswürdigen niedergehen, was diesen aber nicht weiter berührt: Der Untertan bleibt seinem Kaiser, und vor allem sich selbst, treu.

Die Charakterzeichnung dieses Scheusals durch Heinrich Mann ist trotz, oder gerade wegen der Satire, einfach beklemmend, wenn man sich vor Augen hält, dass Menschen vom Schlage eines Diederich Häßling kein Einzelfall sind. Auch wenn wir die Monarchie mit all ihren Auswüchsen und Unmenschlichkeiten hinter uns gelassen haben, so dass zumindest das durch Diederich verkörperte, absurde Obrigkeitsdenken in dieser extremen Form nicht mehr vorkommt, ist der Opportunismus nicht ausgestorben. Heinrich Manns Roman ist ein entlarvendes Sittengemälde der bürgerlichen Gesellschaft vom Ende des Neunzehnten Jahrhunderts, in der jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht war. Man kann nicht umhin, mit der heutigen Gesellschaft zu vergleichen. ( )
2 vote buchstabendompteurin | Nov 11, 2013 |
Der Staat der Obrigkeit und der Untertan (– Untertan: der nach oben kriecht und nach unten ausschlägt):
Ironisch bis hin zur Farce. Wer das wilhelminische Kaiserreich verstehen möchte und wie es zum 1. Weltkrieg kam und wie der Boden, aus dem später der Faschismus sproß, bereitet war, hier ist es beschrieben. Mehr über diesen Roman hier. (VI-12) ( )
1 vote MeisterPfriem | Jul 24, 2012 |
Der Untertan
OA 1916 (Privatdruck; Vorabdruck in Zeit im Bild 1914)Form Roman Epoche Moderne
Der Untertan von Heinrich Mann gilt als die schärfste Satire auf die machtverherrlichende, nationalistische Gesellschaft unter der Regierung von Kaiser Wilhelm II. (1859–1941).
Entstehung: Erste Notizen gehen bis auf 1906 zurück. Die kontinuierliche Arbeit am Roman fällt in die Zeit 1911/12–14. Abgeschlossen war er bereits Anfang Juli 1914, zwei Monate vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs. Ein Vorabdruck in der Illustrierten Zeit im Bild (ab 1. Januar 1914) musste vorzeitig abgebrochen werden, da, wie der Herausgeber an Mann schrieb, »im gegenwärtigen Moment nicht in satirischer Form an den deutschen Verhältnissen Kritik geübt werden könne«. 1916 erschien Der Untertan als Privatdruck; erst unmittelbar nach Kriegsende wurde der Roman veröffentlicht.
Inhalt: In sechs Großkapiteln wird die Aufstiegsgeschichte des Kleinstadtpotentaten Diederich Heßling erzählt, der um 1870 geboren wird: ein symbolträchtiges Datum, das den Protagonisten als Repräsentanten der spätgründerzeitlichen Epoche erscheinen lässt. Im Zentrum der Lebensgeschichte Heßlings stehen die Jahre 1890–97. Diederich erfährt seine frühe Prägung als empfindsames Kind eines Kleinunternehmers, das in seiner Individualität gebrochen wird durch die als schrankenlos erfahrene Macht des Vaters und anderer »furchtbarer Gewalten« vom »lieben Gott« bis zum Schullehrer, denen das Kind Gehorsam leisten muss. Der Heranwachsende entwickelt gegenüber Machtpersonen autoritäre Unterwürfigkeit, gegenüber Schwächeren hält er sich aggressiv schadlos – der Untertan als sadomasochistischer Sozialtyp wird erzogen, nicht geboren. Mit seinem Studium der Chemie in der Reichshauptstadt Berlin vollendet sich das Untertanen-Profil Diederichs: Er wird Mitglied der Studentenverbindung der »Neuteutonen«, die ihn lehrt, sein Individual-Ich an das »große Ganze« von Wissenschaft, Korporation, Militär, Bürokratie, deutschnationaler Partei, Staatskirche und Monarchie abzutreten. Als glühender Monarchist kehrt Heßling aus Berlin in seine Heimatstadt Netzig zurück. Die Geschäftsübernahme der kleinen Papierfabrik seines verstorbenen Vaters gestaltet sich als bewusste Imitation des Regierungsantritts von Kaiser Wil- helm II. Es gelingt Heßling, durch Anpassung an den nationalen Zeitgeist, durch Intrigen, Denunziation und Betrug nicht nur seine Konkurrenten auszuschalten und die Papierfabrik hochzubringen, sondern auch politisch und ökonomisch die Macht in Netzig an sich zu reißen. Er wird Großaktionär einer Papier-Aktiengesellschaft und deren Generaldirektor, er schafft es, durch Manipulationen die Aktienmehrheit an sich zu bringen und seine eigene Fabrik ertragreich zu verkaufen, er kontrolliert die städtische Presse sowie die lokale Verwaltung und er wird so zur politisch einflussreichsten Person von Netzig. Sein sozialer Aufstieg vollendet sich auf der familialen Ebene. Er heiratet gezielt die begüterte Guste Daimchen und hat mit ihr drei Kinder, deren weitere Lebensgeschichte unschwer zu prognostizieren ist – der Weg des Untertanen wiederholt sich.
Aufbau: Der negativen »Bildungs«- und Aufstiegsgeschichte des Deutschnationalen Heßling entspricht eine Abstiegsgeschichte – der Niedergang und die gesellschaftlich-ökonomische Deklassierung der durch die Tradition des bürgerlichen Liberalismus geprägten Honoratiorenfamilie Buck. Deren Seniorchef verkörpert als überlebender ›Achtundvierziger‹ die politische Vorstellungswelt des revolutionären Bürgertums, während für seinen Sohn Wolfgang das altliberale Ethos der Volkssouveränität und der Sorge um das öffentliche Wohl nur noch Rhetorik darstellt. Als Gegenspieler Heßlings verachtet Wolfgang Buck eine Bourgeoisie, die ihre freiheitlichen Ursprünge verraten hat und reagiert darauf aber als Ästhet und Intellektueller. Er ›durchschaut‹, wo der stramm-nationale Bourgeois-Bürger Diederich »blitzend, gesträubt und blond gedunsen« agiert.
Der Roman arrangiert in analytischer Absicht Wirklichkeitsmaterial zu satirischen Wirklichkeitsbildern. Dabei geht es nicht um einen naturalistischen Abbildrealismus, sondern um eine Typisierung von Mentalitaten und sozialen Mechanismen, welche die Realität zur Kenntlichkeit entstellen.
Wirkung: Der Roman wurde ein überwältigender Erfolg. Bis heute ist die Kritik an diesem satirischen »Bürgerspiegel« von konservativer Seite nicht abgerissen. Unter der Regie von Wolfgang Staudte wurde Der Untertan 1951 verfilmt. R. W. ( )
  hbwiesbaden | Jan 24, 2011 |
I liked it so much because the Untertan reminded me of somebody I knew... ( )
  foomy | Jan 28, 2010 |
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Nome do autorPapelTipo de autorObra?Estado
Mann, HeinrichAutorautor principaltodas as ediçõesconfirmado
Boyd, ErnestTradutorautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Deilen, Bas vanTradutorautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Hahn, Albert, Jr.Designer da capaautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Heisig, BernhardIlustradorautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Linden, D. van derTradutorautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Rost, NicoPosfácioautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
Schoeller, Wilfried F.Posfácioautor secundárioalgumas ediçõesconfirmado
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Epígrafe
Dedicatória
Primeiras palavras
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Diederich Heßling war ein weches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt.
Citações
Últimas palavras
Nota de desambiguação
Editores da Editora
Autores de citações elogiosas (normalmente na contracapa do livro)
Língua original
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DDC/MDS canónico

Referências a esta obra em recursos externos.

Wikipédia em inglês (2)

Published in 1918, Der Untertan by Heinrich Mann (1871-1950) - previously issued in the United States only in parts under the title "Man of Straw" - is a satirical novel that connects the tradition of nineteenth-century German literature with the larger problems faced on the eve of the Nazi era. This edition of The Loyal Subject is introduced and edited by Helmut Peitsch. The translation is adapted, with new portions translated by Daniel Theisen.

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